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In Planung: Die Bank als urbaner Proberaum

Plätze – besonders der Marktplatz oder Rathausplatz – waren lange Zeit die zentralen Orte der Europäischen Stadt. Durch die vielen städtebaulichen ‚Sünden‘ in den vergangenen fünfzig Jahren sind viele Plätze heute öde und leer. Das Werden und Vergehen des Platzes unterliegt einer  besonderen Poetik des Raumes. Der auf dem Platz eingeräumte Platz steht für eine Offenheit, die Zusammenkunft als Dialog und konfrontative Begegnung fordert. Das Symbol dieses vielgestaltigen Aufeinandertreffens der städtischen Bürger ist die Sitzbank. Sie versammelt und entzweit, sie stiftet Nähe und Widerspruch, sie fordert zum Verweilen und zur Betrachtung auf, sie wird zum Fenster auf die Welt und das gesellschaftliche Geschehen.

 

Im Rahmen unseres Projektes sollen die Bewohner der beteiligten Orte durch Kunstaktionen Räume, Orte und Plätze ihrer Stadt neu erfahren. Es werden durch kontrastreiche Kunstaktionen unterschiedliche Sinne angesprochen. Die künstlerischen Kreationen sollen Impulse für die Nutzung und die Wahrnehmung geben. Wir wollen das Spannungsfeld zwischen Optik und Bequemlichkeit der Bank im öffentlichen Raum ausloten. – Hieraus ergibt sich auch das Themenfeld der urbanen Im/Möblierung: einerseits ‚immobil‘ lässt sich die Beziehung zwischen Raum und Bank andererseits  ‚mobilisieren‘.

 

Die Bank wird in ihrer sozial-kulturellen Funktion betrachtet, sie stellt soziale Bezüge her, sie wird zum urbanen Proberaum. Wie weit kann man künstlerisch gehen, damit die Bank die Idee des öffentlichen Wohnens freigibt und doch eine Bank bleibt? Verhilft hier die gestalterische Verfremdung zu neuen Ein- und Aussichten?

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